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Grußwort für die Homepage des CSU-OV Kranzberg
Die Bürgerinnen und Bürger des Walkreises Freising haben mich zum ersten
Mal direkt in den Deutschen Bundestag gewählt. Dies bedeutet für mich die
Verpflichtung, Ihre Anliegen intensiv zu vertreten. Ich würde mich freuen,
wenn sie mit Ihren Anregungen, aber auch Ihrer Kritik auf mich zukommen.
Gerne stehe ich auch zu Diskussionen und anderen öffentlichen
Veranstaltungen bereit. Zwar befasse ich mich als Mitglied in den
Bundestagsausschüssen für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie
für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten besonders intensiv mit den sich daraus
ergebenden Fragen. Dies heißt jedoch keinesfalls, daß ich nicht auch
Ansprechpartner für alle anderen wichtigen politischen Themen bin,
beispielsweise Gesundheit, Renten und so fort. Wo es auf besonderes
Expertenwissen ankommt, finde ich bei meinen Kollegen stets Gelegenheit,
mich aus erster Hand zu informieren und habe immer kollegiale Unterstützung
bei Bürgeranliegen oder Veranstaltungsanfragen erfahren. Hier halten wir
CSU-Mandatsträger unbedingt zusammen.
Der Ortsverband Kranzberg ist ein beredtes Beispiel für das
Selbstverständnis der CSU in Bayern. Politik lebt von Menschen, die sich
für ihre Ziele einsetzten. Politik beginnt vor Ort, an der Basis. Politik
beinhaltet den Willen , etwas zu verändern. Die Partei wird von engagierten
Mitgliedern getragen. Die Ortsverbände sind die erste Repräsentanz der CSU,
das Aushängeschild. Und der Ortsverband Kranzberg ist davon ein besonders
gutes, das sich nun weltweit erreichbar zeigt und zum Mitmachen auffordert.
Wir in Bayern werden wegen unserer ausgeprägten Heimatverbundenheit und
unse-rem Traditionsbewußtsein zwar manchmal "auf den Arm"
genommen, aber im Grunde doch beneidet um unser intaktes und wirtschaftlich
starkes Land. Daß sich unsere Bürger so mit ihrer Heimat und sehr, sehr
viele mit unserer Partei identifizieren, beruht auf unserem ausgeprägten
Bürgersinn, Traditionsbewußtsein und Aufgeschlos-senheit unumgänglichen
Veränderungen gegenüber: Nicht gleich alles über Bord werfen, sondern
abwägen und das gute Alte beibehalten und das gute Neue schnell hinzunehmen.
'High-Tech, Dirndl und Lederhose' sind für uns ein Motto, hinter dem wir
stehen: Mehr Risikobereitschaft im Sinne von "etwas wagen",
Verantwortung übernehmen, Mut und Leistung, die sich lohnen, das sind
unsere Antworten, wie es weitergeht mit unserer Wirtschaft und neue
Arbeitsplätze entstehen können.
Partei ist kein abstraktes Gebilde. Sie lebt von Frauen und Männern, die
das öffentli-che Leben durch ihren persönlichen Einsatz vor Ort, in den
Betrieben und Behörden mitgestalten. Wer bei uns mitmacht, hat erfolgreich
den Schritt vom passiven Konsumenten zur aktiven Einmischung und
Mitgestaltung vollzogen. Unser Ministerpräsident Dr. Stoiber hat es einmal
so ausgedrückt: " Vor allem diejenigen, die nicht Verantwortung
tragen, glänzen mit Patentrezepten, die ihren Charme einzig daraus
schöpfen, daß ihre Anwendung dem Patienten erspart bleibt." Wir wollen
dafür eintreten, daß bei allen notwendigen sozialen Umbaumaßnahmen eine
faire Balance gewahrt bleibt. Alles andere gefährdet den sozialen Frieden.
Wir wollen den nach uns kommenden Generationen faire Bedingungen und
Chancen hinterlassen. Das gilt insbesondere für die
Sozialversicherungssysteme, die Umwelt, den pfleglichen Umgang mit unseren
Ressourcen, kurz die Forderung der Nachhaltigkeit, aber auch für gute und
zukunftsorientierte Bildung und Ausbildung.
Die CSU lebt nicht etwa nur von ihrer weiß-blauen Verpackung. Auch der
Inhalt stimmt. Die CSU ist ein innovatives Produkt. Unsere Mitglieder
stehen für Vielfalt an Meinungen und Interessen. Dabei gehen wir stets von
einem christlichen Menschen-bild aus. Ohne Frauen und Männer, die hinter
diesen Zielen und der CSU stehen, wäre Deutschland nicht zu diesem
vorbildhaften Modell für die Verknüpfung von So-zialpolitik und Ökonomie
geworden. Wir laden Unentschlossene und Zweifler ein, mit uns ins Gespräch
zu kommen. Gefragt sind gerade jetzt Meinung und Mitwirkung, um falsche
Weichenstellungen zu verhindern.
Dazu brauchen wir auch Sie.
Franz Obermeier, MdB
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